Ein großer Schritt für die Klimaanpassung
Wer in den Sommerferien einen Blick auf unseren Schulhof geworfen hat, sah vor allem eines: Baustellenbetrieb. Bagger, Erdhaufen und Gräben bestimmten das Bild. Und nicht nur draußen wurde gearbeitet: Auch in den Klassenräumen wurden Decken geöffnet und Fallrohre nach außen verlegt.
Trotz sommerlicher Temperaturen von weit über 30 Grad wurde fleißig gebuddelt, verlegt und gestaltet. Woche für Woche nahm das Projekt mehr Form an. Was auf den ersten Blick nach einer Großbaustelle aussah, hatte ein klares Ziel: Unsere Schule fit für die Herausforderungen des Klimawandels zu machen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 170 m² Pflasterfläche wurden entfernt und durch Rasenflächen, neue Beete, zwei Sickermulden und eine wassergebundene Wegedecke ersetzt. Regenwasser kann nun besser versickern und dort gespeichert werden, wo es gebraucht wird. Über Entwässerungsrinnen wird es gezielt in die Sickermulden geleitet. Zusätzlich bieten drei neue Wassertanks Platz für insgesamt 6.200 Liter Regenwasser. So helfen die Maßnahmen, unseren Schulhof besser auf Hitze und Starkregen vorzubereiten.
Ganz unbemerkt blieben die Arbeiten allerdings nicht: Zwei Füchse hatten offensichtlich großen Spaß am frisch verlegten Rollrasen und hinterließen die eine oder andere Spur. 🦊😉
Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Aus einer Baustelle ist ein Schulhof geworden, der besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet ist und zugleich ein Stück grüner, lebenswerter und zukunftsfähiger geworden ist.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Teams der Freiland Gesellschaft für Garten- und Landschaftsbau mbH und der Werk II Raumgestaltung GmbH, die die Maßnahmen mit viel Einsatz, Fachwissen und Ausdauer umgesetzt haben.
Und wir sind noch nicht fertig: Bereits im kommenden Jahr geht die Klimaanpassung weiter. Geplant sind unter anderem neue Außenjalousien, eine Fassadenbegrünung, ein Cool Roof zur Verringerung der Aufheizung des Gebäudes sowie eine Indoor-Pflanzenwand.
Es bleibt also spannend. Und wer weiß: Vielleicht schauen die Füchse dann wieder vorbei, um den Fortschritt auf unserem Schulhof zu begutachten.
