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Outdoorcamp 2026 – Raus aus dem Schulalltag, rein ins Abenteuer

5. Juni 2026

Im Rahmen eines freiwilligen sozialpädagogischen Angebots haben sich 16 Schüler:innen der Jahrgangsstufen 7 und 8 auf den Weg nach Brandenburg gemacht. Fünf intensive Tage fernab des gewohnten Schulalltags warteten auf sie – das Klassenzimmer wurde gegen Natur, Abenteuer und Gemeinschaft getauscht.

Im Outdoorcamp ging es vor allem darum, sich selbst besser kennenzulernen, über sich hinauszuwachsen, Verantwortung zu übernehmen und als Gruppe zusammenzuhalten. Und genau das ist gelungen.

Selbstständigkeit: Einfach mal machen

Im Camp ging es nicht nur ums Mitmachen, sondern vor allem ums Selbermachen. Auch die Verpflegung war Teil davon: In Küchenteams haben die Schüler:innen eigenständig geplant, gekocht und aufgeräumt. Dabei lernten sie, Aufgaben zu koordinieren, Absprachen zu treffen und Verantwortung für sich und die Gruppe zu übernehmen. Und das lief mit jedem Tag besser: Die Teams wurden organisierter, verlässlicher und selbstbewusster.

Gemeinsam stärker

Fünf Tage gemeinsam draußen in der Natur – das schweißt zusammen.  Vielfältige Gruppenaufgaben stärkten Teamfähigkeit, Kommunikation und gegenseitige Rücksichtnahme. Ob beim Bau von Unterständen, beim Mohawk Walk oder bei Gruppen- und Abendspielen: Zusammenarbeit war immer gefragt. Auch das gemeinsame Entwickeln und Einhalten von Regeln für das Zusammenleben wurde zu einem wichtigen Lernprozess – und hat das Verantwortungsgefühl innerhalb der Gruppe gestärkt.

Natur erleben & eigene Stärken entdecken

Für viele war das Camp eine echte Auszeit vom Stadtleben – eine besondere Gelegenheit, Natur intensiv zu erleben. Bogenschießen, Feuer machen mit einfachen Mitteln, einen Wasserfilter bauen oder einen Unterschlupf errichten: All das hat Geduld, Konzentration und Ausdauer gefördert und gleichzeitig verdeutlicht, was möglich ist, wenn man an die eigenen Fähigkeiten glaubt.

Für Entspannung und besonders schöne Moment sorgten das gemeinsame Baden im See, Lagerfeuerabende und viel Zeit draußen. Momente, die verbinden und in Erinnerung bleiben.

Weniger Bildschirm, mehr Miteinander

Eine der größten Herausforderungen war für manche Schüler:innen die begrenzte Handynutzung – etwa eine Stunde pro Tag war erlaubt. Es stellte sich die Frage: Was für Alternativen gibt es zum Handy? Im Laufe der Woche wurde das Handy mehr und mehr durch gemeinsame Spiele, Gespräche und kreative Aktivitäten ersetzt. Das großzügige Gelände wurde zur perfekten Spielfläche – und das Miteinander rückte spürbar in den Mittelpunkt.

Fazit: Mehr als nur ein Camp

Das Outdoorcamp 2026 zeigte eindrucksvoll, wie viel Potenzial in gemeinsamen Naturerfahrungen steckt.

Die Schüler:innen haben neue Fähigkeiten entdeckt, ihre Selbstständigkeit gestärkt und erlebt, was sie gemeinsam erreichen können. Und vor allem: Sie nehmen Erinnerungen mit, die bleiben.