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92% gehen mit einem Schulabschluss von der Quinoa-Schule

26. Juni 2019

An der Quinoa-Schule im Brennpunkt Wedding erreichen in diesem Sommer 92 Prozent der Prüflinge einen Mittleren Schulabschluss oder die Berufsbildungsreife.

 

In diesem Sommer stellten sich zum zweiten Mal 25 Schülerinnen und Schüler der Quinoa-Schule im Berliner Brennpunktbezirk Wedding den Abschlussprüfungen der Sekundarstufe I. Mit einer Abschlussquote von 92 Prozent punktet die Schule und zeigt, dass ihr ganzheitliches Bildungskonzept in der Praxis aufgeht und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen Bildungsgewinner sein können.

 

Ergebnisse der Quinoa-Schule:

 

  • Von 25 Schulabgänger*innen haben 23 einen Abschluss erworben. Das sind 92 Prozent. Das sind 4,5 Prozentpunkte mehr als im Vergleich zum Vorjahr.
  • Von 22 Teilnehmenden haben 17 Teilnehmende einen Mittleren Schulabschluss erworben. Das sind 77 Prozent.
  • Den Mittleren Schulabschluss mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreichten 15 von 17 Besteher*innen. Das sind 88 Prozent.
  • Sechs Schüler*innen erreichten die Berufsbildungsreife. Das sind 24 Prozent.
  • Zwei Schüler*innen verbleiben ohne Abschluss, das sind acht Prozent. Diese Zahl wurde im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozentpunkte gesenkt.

 

Im Vergleich: Die Abschlussquote an Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen im Bezirk Berlin Mitte lag 2018 bei 77 Prozent (Quelle: ISQ). Somit erhielten durchschnittlich ca. 20 Prozent mehr Schüler*innen einen Schulabschluss an der Quinoa-Schule als im Gesamtbezirk Berlin Mitte 2018.

Ein Ergebnis, auf das wir alle sehr stolz sind und das zeigt, dass unser ganzheitliches Bildungskonzept in der Praxis aufgeht”, sagt Pantelis Pavlakidis, Schulleiter der Quinoa-Schule.

An diesen Zahlen wird deutlich, dass das Konzept der Quinoa-Schule funktioniert:

  • Die Werte Mut, Achtsamkeit und Verbindlichkeit sind die Basis unseres Schullebens.
  • Die Vermittlung von Sprachkompetenz ist ein großer Eckpfeiler des Unterrichts, da bei ca. 80 Prozent der Jugendlichen Deutsch nicht Familiensprache ist.
  • Das Fach „Zukunft“ legt bereits ab der 7. Klasse die Grundlagen für einen erfolgreichen Berufseinstieg.
  • Unser Tutorenprogramm bietet Raum für Reflexion, individuelle Betreuung und Potenzialentfaltung. 

 

Ein Schüler der 10. Klasse findet: „Die Zeit an der Quinoa-Schule war besonders gut, weil ich gelernt habe, dass das Leben Höhen und Tiefen hat und die Lehrer mir da ausgeholfen haben. Ich bin hier immer willkommen.“

 

Unser Anliegen ist es, dass alle Jugendlichen in Deutschland ungeachtet ihrer sozialen und kulturellen Herkunft ihre Chance auf einen Schulabschluss bekommen. Unsere Jugendlichen kommen zu mehr als 80 Prozent aus einem sozial und ökonomisch benachteiligten Umfeld. Die Quinoa-Schule dient als Beispiel dafür, wie Chancengerechtigkeit im Bildungssystem gelingen kann.